Urlaubsmeditation Tag 4: Wer will ich sein?

"Nö!" [...]

Urlaubsmeditation Tag 1: Ich bin genug.

"Ich bin genug. Ein kurzer Satz. Ein Satz ohne Schnörkeleien, ohne Drumherum, ohne Ausschmückungen. Unaufgeregt strahlt er Gelassenheit und eine tiefe Überzeugung aus. Und doch... was bedeutet dieser Satz eigentlich für mich? "Ich". Eigentlich würde dieses eine Wort schon fast ausreichen, doch wird es noch bestärkt durch "bin". "Ich bin". Allein diese zwei Worte lassen die Oberfläche des tiefen Sees in mir zur Ruhe kommen. "Ich bin". Mehr braucht es nicht. Zwei Worte, die zusammen ein Leben erzählen, eine Welt erklären und alle Fragen beantworten. Kein tieferer Sinn, keine Vergangenheit, keine Zukunft, kein Richtig oder Falsch. Einfach nur sein. Ich schaue meine Katze an. Soeben hat sie es sich auf meinem Schoß bequem gemacht und schaut nun von da aus in den Morgenhimmel hinaus. Friedlich. Geborgen. Zufrieden. Einfach nur sein." [...]

Liebevolle Beziehungen – wie geht das?

An manchen Tagen quillt die Liebe in mir über, nur weiß ich nie, wohin damit. Da ist eine Sehnsucht in mir, nach liebevollen Beziehungen, nach Nähe, nach Vertrauen und auch einfach nur danach, dass jemand da ist. Doch trotz einem übervollen Herzen und all diesen Sehnsüchten, fühle ich mich einsam und isoliert. Ich spüre eine unsichtbare Wand zwischen der Welt da draußen und meinem Herzen. Wo ist die Tür in dieser Wand? Wo ist der Weg dort hinaus? So sehr wünsche ich mir, eine Verbindung herzustellen, doch weiß ich nicht wie. Wohin also nun mit all meiner Liebe und meinen Sehnsüchten? Ich starre in meinen halbvollen Kaffeebecher und sehe sie darin ertrinken. [...]

Stummer Selbstschutz

""Warum erzählst du es denen nicht?", fragte mich heute Morgen mein Arbeitskollege. Ich seufze und überlege, wie ich es ihm erklären kann. Wie ich ihm begreiflich machen kann, warum ich mich dafür entschieden habe, meiner Familie bestimmte Bereiche meines Lebens vorzuenthalten. In meinem Kopf leuchten Sätze wie plakative Schlagzeilen auf. Abwertend, belächelnd, verletzend. Sicher nie böse gemeint und dennoch... Noch immer schaut mich mein Kollege erwartungsvoll an. Eilig suche ich in meinem Kopf nach einer einfachen, kurzen und logischen Erklärung und stammle was von Druck rausnehmen. "Warum setzen die dich denn unter Druck?", fragt er ehrlich interessiert nach. Ich suche weiter in meinem Kopf. Einfach. Kurz. Logisch. Doch Fehlanzeige. Es gibt diese einfache und befriedigende Antwort nicht."[...]

Dem Leben Sinn geben

Sinn.... was bedeutet das eigentlich? Ein Gefühl? Das was wir tun? Der Grund, warum wir morgens aufstehen? Ein roter Faden, der sich durch unser Leben zieht? Was ist der Sinn des Lebens? Gibt es ihn überhaupt, den einen Sinn? Oder gibt es viel mehr für jeden eine individuelle Interprätation? Muss man das überhaupt haben, diesen … Dem Leben Sinn geben weiterlesen

Die Angst Ich selbst zu sein

"Es ist verhext! In meinem Leben habe ich immer wieder tolle Angebote bekommen, sowohl beruflich, als auch privat. Angebote, die mich weitergebracht hätten, die mich teilweise sogar meinen Träumen näher gebracht hätten. Hätten... ja, das hast Du richtig gelesen, sie hätten. Warum sie es nicht getan haben? Na weil sie dafür erst ein mir vorbei müssten und das ist nun mal leider fast unmöglich. Doch warum ist das so? Warum schlage ich ständig Angebote aus, verweigere das Verlassen meines eingetrampelten Pfades? Was zur Hölle macht mir nur solche Angst, dass ich lieber verbittert hier stehenbleibe, anstatt mir einen neuen Weg zu bahnen? Ich muss nicht überlegen, denn ich weiß es längst. Ich kenne meine Ängste: Versagensängste, denn ich bin felsenfest davon überzeugt, dass das, was mein Gegenüber, also derjenige mit dem tollen Angebot, in mir sieht, nicht existiert." [...]

Wenn Nähe Angst macht

"Je mehr ich Dich mag, umso schwerer fällt es mir, nett zu Dir zu sein. Denn je mehr ich Dich mag, umso mehr schließe ich Dich in mein Herz, umso näher kommst Du mir. Kommst Stück für Stück hinter meine dicke Mauer. Doch die Nähe ist es, die mir Angst macht. Nähe macht verletzbar. Offen liegt dann meine rohe, geschundene Haut. Bemüht sie zu schützen, ziehe ich hastig Stacheldraht um mich herum. Verletzen wird er Dich nun, kommst Du mir zu nah. Verletzen wird er auch mich, so weisen die Stacheln doch nie nur in eine Richtung." [...]

Ernstes Wörtchen… mit mir selbst

Meine liebe Biene,
ich sehe mir nun schon seit zwei Wochen an, wie Du Dich hängen lässt. Du sitzt nur da und wartest, dass der Tag, die Woche, der Monat vorbei gehen. So gut hast Du Dich dieses Jahr um Dich selbst gekümmert und nun... Nun hast Du aufgehört, auf Dich zu achten. Du hast den Atem angehalten, als könntest Du damit die Welt anhalten. Liebe Biene, die Welt dreht sich trotzdem weiter. [...]

Das versteckte Gefühl der Einsamkeit

Psychocrash... nackte Emotionen... Verletzlichkeit... jegliche Fassade fällt. Laut schluchzend stehe ich inmitten meiner Küche. Ich weiß nicht weiter, weiß nicht, wie ich das alleine schaffen soll. Blicke mich um. Alleine. Ich bin alleine. Dann blicke ich zurück zur Wand. Nass. Ich wanke zurück ins Schlafzimmer und starre dort auf die Wand. Nass. Die Verzweiflung zwingt mich in die Knie. Fast schon schreiend bricht all der Kummer der letzten Wochen aus mir heraus. Ich heule und kann nicht aufhören zu heulen. Wie soll ich das alleine stemmen... Alleine. Immer alleine. [...]

Falsche Gefühle

"Ich kann mich nicht für sie freuen."
"Das musst Du doch auch gar nicht."
Verwirrt starre ich auf mein Handy. Wie jetzt?