"sind es, die mir an den Nerven zerren. Kommen die jedoch zusammen, dann fühlt sich mein sonst so schönes berufliches Umfeld plötzlich gar nicht mehr so schön an. Wenn ich so darüber nachdenke, macht mich das traurig. Ich mag meinen Job und gehe dort gerne hin. Will ich wirklich zulassen, dass diese einzelnen Faktoren mir dieses Gefühl nehmen?! Natürlich nicht! Also Fräulein, ran an die Arbeit! " [...]
Achtsamkeit
Urlaubsmeditation Tag 2: Achtsamkeit
"Kurz dachte ich, ich hätte heute frei. Achtsamkeit, Rituale im Alltag, irgendwie hab ich das doch gestern schon mit abgearbeitet. Morgens ein Ritual, abends eins und für die Mittagspause auch noch mal eins. Doch dann fiel mir noch ein weiterer Aspekt ein, als ich das Wort "Achtsamkeit" auseinandernahm: Achtsam. Was bedeutet das? Bedeutet das etwa nur, dass ich mich zur Meditation hinsetze und mal in mich horche? Nein. Mein Versäumnis der letzten Monate war ein achtsamer Umgang mit mir selbst. Ich bin durch die Wochen gerannt, habe to do´s abgehakt und getan, was getan werden musste, bis ich mich erschöpft fallen ließ. Innehalten, in mich hinein horchen, mir etwas Gutes tun, auf meine Grenzen achten... all das habe ich vernachlässigt. Mein heutiges Tagesziel ist es also, dass ich mir über einen achtsamen Umgang mit mir selbst Gedanken mache. Wie kann ich mir etwas Gutes tun? ...meine Grenzen einhalten? ...mich behüten? Denn mal ehrlich, wenn ich nicht auf mich achtgebe, wer dann??? " [...]
Gerüstbau
"Ich sitze am frühen Morgen auf dem Balkon, eingehüllt in eine Decke, vor mir der dampfende Kaffee, auf meinem Schoß eine schnurrende Katze. Langsam schiebt sich die Sonne um die Ecke und leuchtet durch das frisch erwachte Laub der alten Eiche. Nein, das ist keine Metapher, das ist mein Leben. Ja, mein Leben! Und soll ich euch was sagen? Mein Leben ist toll!" [...]
Den Garten aus einem anderen Blickwinkel betrachten
Wenn Dir nicht gefällt, was Du siehst, schau durch ein Kaleidoskop "Nebel hängt dicht über dem Boden. Der Himmel ist grau. Die Wolken hängen tief und die Luft ist so klamm, dass ich kurz überlege, die Wäsche an der Luft zu waschen. Ich habe eine dicke Steppdecke eng um meine Schultern geschlungen, sie mir sogar über den Kopf gezogen. Es ist kalt. Es ist ungemütlich. Ich mag nicht hier sein. Aber ich muss. Denn ich weiß, dass die Arbeit nur schwerer wird, je länger ich sie liegen lasse. Ich weiß, dass ich da durch muss. Mich fröstelt es. Ich ziehe die Decke noch enger, halte die Tasse mit heißem Kaffee unter meine Nase. Selbst der ist beim Anblick des Gartens nur noch lauwarm." [...]
Wie könnt ich wegsehen, wenn Deine Krone sich im Sturm neigt
Tipps gegen Quarantäne-Koller "Ein herrlich sonniger Tag... eigentlich. Windstill... eigentlich. Wolkenlos... eigentlich. Kein Schädling in Sicht... eigentlich. Mein Garten liegt in strahlendem Sonnenschein, die Schafe weiden (dabei sind sie immer die ersten, die bei dem geringsten Anflug eines Sturms verschwinden), die Bienen summen und die Vögel zwitschern. Hier, in meiner eigenen kleinen Welt, innerhalb meines efeuumrankten Zauns, ist die Welt in Ordnung. Doch etwas, macht mich stutzig. Es sind die Bäume und Sträucher, die über meinen Zaun hinaus ragen. Es sind ihre Kronen, die sich im Wind beugen...."
Ein stürmischer Tag
Wenn am Leben bleiben alles ist, was geht "Grau. Windig. Keine Vögel. Keine Schafe. Der Monsun von gestern hat seine Spuren hinterlassen. Verbittert starre ich in den Garten. Ein Nebel hängt über ihm und lässt meinen Blick verschwimmen. An meinem Teich sitzt ein Reiher. Vom Kompost weht ein beißender Geruch herüber. Ich schiebe die Tasse frischen Kaffees unter meine Nase, schließe meine Augen und atme den Duft ein. Vor meinem inneren Auge lasse ich Sonnenstrahlen durch die Wolken tanzen...."
Kräutertee auf der Schaukel
Tägliche Rituale zum Durchatmen "Friedlich liegt er heute da, mein Garten. Nach so vielen Stürmen der letzten Jahre, scheint er die Ruhe zu genießen und nimmt dankbar ihre spendende Energie auf. Auch am Kompost bleibe ich kurz stehen. Zufrieden stelle ich fest, dass der Abfall der letzten Wochen durch den starken Regen, den der Sturm mit sich brachte, langsam verrottet...."
Die Raupe im Apfelhäuschen
Und plötzlich wurde es dunkel "Heute Morgen zog der Winter in meinen Garten ein. Die Nebelschwaden krochen zwischen den Zweigen hindurch, legten sich über jedes Blatt und jeden Halm bis sie alle nur noch dunkle Schatten ihrer Selbst waren. ... "